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Westminster am Sonntag — Nach der Neutronenbombe
Von Jens-Rainer Wiese | 3. März 2010
So ungefähr muss sich ein Spaziergang durch Londons Stadtteil Westminster nach dem Fall einer Neutronenbombe, die bekanntlich nur die Menschen tötet, aber keine Sachschäden verursacht, anfühlen. Eine absolut gespenstige Atmosphäre, das ganze ausserdem noch ziemlich geräuschlos. Hier wohnt wirklich niemand, hier wird nur verwaltet, und zwar von Montags bis Freitags, aber nicht am Wochende.

Könnte man glatt den nächsten Teil von “28 Days Later” oder “28 Weeks Later” drehen. Im Science-Fiction Endzeit-Horrorfilm “28 Days Later” erwacht der Protagonist, ein Londoner Fahrradkurier, nach einem Unfall aus dem Koma auf und findet das Krankenhaus und die gesamte City von London menschenleer, weil alle Menschen in der Stadt an einer tödlichen Epidemie erkrankten. Allein für diese erste 10 Minuten ist der Film absolut sehenswert. Der dritte und letzte Teil dieser Triologie heisst übrigens “28 Months Later” und kommt 2009 ins Kino. Wir sind gespannt!
Topics: Kurioses |


16.Januar 2008 at 19:54
Schon vor einem Vierteljahrhundert erzählte mir ein Pastor der All-Hallows-Kirche (wenn ich mich recht erinnere in der Nähe des Towers), dass all die großen Kirchen in der City eigentlich gar keine Gemeinden im ursprünglichen Sinne mehr hätten, weil es eigentlich nur noch ein paar 100 Einwohner gäbe, größtenteils Hausmeister.
15.Juli 2008 at 20:47
London am 1. Weihnachtsfeiertag sieht komplett so leer aus wie der Bezirk Westminster